vom 16.07. - 19.07.2019

Auch in diesem Schuljahr kamen 34 interessierte Schülerinnen und Schüler des Französischzweigs der 8. und 9. Jahrgangsstufe in den Genuss einer Fahrt nach Frankreich. Doch dieses Mal ging es aufgrund der Gelbwestenproteste nicht nach Paris, sondern in das pittoreske Straßburg.

Gemeinsam mit Frau Tanzer, Herrn Eser und Frau Trojahn startete die Gruppe am Dienstagmorgen mit dem Bus ins Elsass, wo noch am selben Tag eine Stadtrallye durch die Straßburger Altstadt auf dem Programm stand.
Um den Wissensdurst über das diesjährige Reiseziel noch weiter zu stillen, begann der nächste Tag mit einer organisierten Stadtführung – natürlich auf Französisch. Eine ausgebildete Fremdenführerin erzählte den Frankreich-Interessierten nicht nur etwas über die Geschichte und die architektonischen Besonderheiten der Stadt, sondern führte sie auch durch das Straßburger Münster und durch das idyllische, von Fachwerkhäusern geprägte, Stadtviertel „Petite France“.
Anschließend ging es weiter zum Europäischen Parlament, das ihnen erst nach einer flughafenähnlichen Sicherheitskontrolle Einlass gewährte. Dort nahmen sie an einer ungestümen Debatte über die humanitäre Hilfe im Mittelmeerraum teil, bei der die innereuropäischen Unstimmigkeiten über die Aufnahme und Verteilung von Flüchtlingen deutlich wurden. Nur einen Tag zuvor war Ursula von der Leyen an selbiger Stelle zur neuen Präsidentin der EU-Kommission gewählt worden. Im Parc de l’Orangerie ließ die Gruppe anschließend den Tag mit einem Spaziergang, einem Restaurantbesuch oder mit einer kleinen Bootsfahrt ausklingen.

Am darauffolgenden Tag sollten die Schülerinnen und Schüler mit der malerischen Umgebung vertraut gemacht werden, die auch die Heimat vieler Störche ist. Auf dem Programm stand zunächst ein Besuch der Adlerwarte (Volerie des Aigles) in Kintzheim. Anschließend folgte ein Besuch des Affenbergs (Montagne des Singes), wo ungefähr 300 Berberaffen in einem begehbaren Freigelände leben.
Und dann hieß es am vierten Tag auch schon wieder Abschied nehmen vom wunderschönen Elsass, wobei sich die Schülerinnen und Schüler auf der Heimreise noch im Europapark in Rust vergnügen durften.
M. Trojahn