Denkmalprojekt

Die Klassen 8a, b und d haben sich in Kleingruppen im Rahmen eines Denkmalprojekts im Geschichtsunterricht mit den Tabletkoffern selbst Denkmäler ausgesucht, sich darüber informiert und ein Plakat sowie eine kreative Nachstellung gestaltet. Die künstlerische Gestaltung in Teams verlangte von den Schülern einiges Geschick und Ideenreichtum.
Denkmäler sind eine besondere Form von historischen Quellen. Anders als historische Bauwerke wie Burgen dienen sie keinem „praktischen“ Zweck. In einer vergangenen Zeit errichtet, sollen sie für die Zukunft das Gedenken an eine Person oder ein Ereignis aus der Vergangenheit wachhalten. Denkmäler können unterschiedliche Formen haben, wir finden Plastiken, Reliefs, Gedenktafeln oder ganze Bauten.
Bei Kriegerdenkmälern, die den Schülerinnen und Schülern auch in ihren Heimatorten bereits in verschiedenen Varianten aufgefallen sind, wird die Verknüpfung der drei Zeitdimensionen besonders deutlich. Sich aus der Gegenwart heraus an die Vergangenheit erinnern bedeutet zugleich einen Appell an die Zukunft: Ein Plädoyer gegen den Krieg, welches gerade in diesen Tagen brandaktuell ist.
Neben dem Aspekt, Denkmäler sachlich zu analysieren, ging es im Denkmal-Projekt vor allem auch darum, darüber nachzudenken, mit welcher Intention ein Denkmal errichtet wurde. Hierbei wurde auch reflektiert, wie heutzutage ein Gedenken stattfinden kann, wie man sich mit der eigenen Geschichte kritisch auseinandersetzen kann und welche gestalterischen Ausdrucksformen sich dafür finden lassen.
Die Umsetzungen der Denkmäler wie zum Beispiel dem Brandenburger Tor, der Berliner Siegessäule oder dem Taj Mahal lassen sich in Glaskästen in der Schule bestaunen.

Text/Fotos: Fr. Kratschmer