1. Platz bei der Fernsehshow "1,2 oder 3"

Am Donnerstag, dem 23.05.19, hieß es für die Klasse 5b der Realschule Taufkirchen/Vils „Los geht’s“ zu den Bavaria Film Studios nach München, begleitet von ihrem Klassleiter Herrn Gerstmann.
Dort traten sie auf die anderen Kandidaten aus Österreich und Italien. Insgesamt über 250 Schülerinnen und Schüler aus den genannten drei Ländern waren vertreten.
Die ersten Runden waren ein enges Rennen der drei Länderteams. Bei den Masterrunden ging Österreich in Führung. Es blieb bis zum Schluss spannend, doch in der entscheidenden Runde konnte unser Team zum geologischen Thema „Seen“ punktgleich auf Österreich aufschließen und Italien hinter sich lassen. Die 5b schaffte es zusammen mit Österreich punktgleich den ersten Platz zu belegen.
Die Klasse 5b hat sich gemeinsam mit ihrem Klassenleiter Herrn Gerstmann dazu entschlossen, das gewonnene Preisgeld in Höhe von 160,00 Euro einem guten Zweck zu spenden.

Berlinfahrt 2019

In der letzten Juliwoche waren wieder einige Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen mit den Lehrkräften Fr. Würfl, Hr. Schmaus und Fr. Morgott in der deutschen Hauptstadt. Auf dem Programm standen: Führungen im Bundestag, im Bundesrat (mit Rollenspiel), im Kanzleramt und in der Gedenkstätte Hohenschönhausen, Besichtigung des Mauermuseums am Checkpoint Charlie, des Alexanderplatzes und des Potsdamer Platzes. Auch eine Stadtrundfahrt durch Berlin durfte nicht fehlen.

Frühlingsfest 2019

Der Wettergott war doch noch gnädig am Freitag, dem 10.05.19 und ließ es zumindest in der Zeit von 15-19 Uhr an unserem Frühlingsfest nicht mehr regnen. Zur Sicherheit hat der Elternbeirat, der uns wieder einmal hervorragend verköstigte, Tische und Bänke in der Aula aufgebaut. Die Hauptattraktion unserer diesjährigen Feier bestand aus dem Benefizlauf, den Frau Linsmayer und Frau Antholzer organisierten. Vormittags beteiligten sich alle 5. und 6. Klassen daran. Auf dem Fest hatten wir etliche zusätzliche Teilnehmer, die sich sozial engagierten. Im Zuge der Inklusion hat Frau Linsmayer eine Sportpartnerschaft mit dem Pflegeheim der Barmherzigen Brüder in Algasing gegründet und die Bewohner sowie Betreuer zu uns eingeladen. So konnten alle gemeinsam, ob im Rollstuhl oder als Helfer, die Runden über den Sportplatz drehen. Die eingenommenen Spenden gehen an verschiedene soziale Einrichtungen wie das Förderzentrum der St.Nikolaus Schule Erding, dem Merkanisia-Brehebet- Projekt in Äthiopien, die Kindern einen Schulbesuch ermöglichen und an das Pflegeheim der Barmherzigen Brüder in Algasing. In der Zwischenzeit konnten unsere Besucher unter anderem in der Turnhalle Volleyball spielen oder sich mit anderen Geräten sportlich verausgaben. Im Rahmen des Frühlingsfestes übergab die SMV die Hälfte ihrer erwirtschafteten Einnahmen vom Weihnachtsbasar, eine stolze Summe von 1773,-€, dem Förderverein unserer Schule.

K. Holländer

 

Leonce und Lena

Feierlich und tränenreich geht die letzte Aufführung des Musicals „Leonce und Lena“ zu Ende. Denn in dieser Konstellation als Musicalgruppe werden die über 60 Mitwirkenden nicht mehr zusammenarbeiten. Viele der Teilnehmer sind seit vier Jahren im Team und gehören nun den diesjährigen Absolventen an.
Sehr abwechslungsreich und kreativ wurde Georg Büchners Komödie von Herrn Michael Röhrl umgesetzt. Die Musik dazu hat er ein weiteres Mal selbst komponiert und mit Hilfe der Musiklehrer/innen Herrn Ruhland, Frau Weighardt und Frau Georg einstudiert. Das Bühnenbild sowie die Kostüme gestaltete Frau Koller mithilfe von Heidi Schneider.

Das Stück erzählt in drei Akten die Geschichte eines Prinzenpaares, dessen königliche Väter aus den Reichen »Popo« und »Pipi« die Eheschließung für sie arrangierten. Auf der Flucht vor der Zwangsehe begegnen die beiden einander, verlieben sich und heiraten schließlich maskiert und ohne Wissen um die Herkunft des jeweils anderen.

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Inklusion „läuft“ an der Realschule Taufkirchen/Vils

„Läuft bei uns“ – Unter diesem Motto bestreitet die Klasse 9e der Staatlichen Realschule Taufkirchen/Vils mit ihrer Klassenleiterin Gabriela Linsmayer und Thomas Kebinger, Student der Heilpädagogik und als Heilerziehungspfleger bei den Barmherzigen Brüdern in Algasing tätig, ein Projekt, das seinesgleichen sucht.
Inklusion ist ein Begriff, der in der bayerischen Schullandschaft seit Jahren ein fester Bestandteil ist. Menschen mit Beeinträchtigungen sollen in ihren Fähigkeiten gestärkt und ihre Selbstbestimmung damit gefördert werden.
Ganz nach diesem Vorbild ist das Ziel dieser Begegnung eine Sportpartnerschaft zwischen den Schülern und fünf betreuten Menschen aus Algasing. Dabei soll in Teams nicht nur der Benefizlauf an der Realschule, sondern auch der diesjährige Stadtlauf in Dorfen absolviert werden. Ein „Lauf-Gespann“ besteht jeweils aus einem Rollstuhlfahrer und mehreren Schülerinnen und Schülern, die diesen schieben bzw. betreuen.
Auf der Basis dieses Inklusionsgedankens wurde beim ersten Treffen am 10. Januar 2019 der Kontakt zwischen den Beteiligten mit einer deftigen Brotzeit und gemeinsamen Spielen hergestellt. Für die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Gäste war von Beginn an klar, dass dieses Unterfangen etwas ganz Besonderes wird. Wie selbstverständlich wurde einander geholfen, zusammen gelacht und wunderbar miteinander umgegangen.
Das erste „Training“ fand nun am 14. März in der Turnhalle der Realschule statt. Unter der Leitung der Sportlehrkraft Stefan Schmaus wurde nach einer lockeren „Aufwärm-Übung“ mit einem Hindernis–Parcours demonstriert, dass Rollstuhlfahren nicht immer ganz einfach ist. Diese Erfahrung durften auch die Schülerinnen und Schüler mit einem „Rolli“ machen, wobei schnell klar wurde, dass hier die Profis aus Algasing definitiv „die Nase vorn“ hatten. Abschließend hatten alle noch große Freude beim „Teebeutel–Weitwurf“, bei dem viel gelacht und applaudiert wurde.
So war auch der zweite Besuch eine rundum gelungene Sache und alle Beteiligten freuen sich sehr auf ein baldiges Wiedersehen.
Schlussendlich kann man sagen, dass in diesem Projekt „Inklusion“ nicht nur ein Wort, sondern auch an der Freude in den Gesichtern der Teilnehmer abzulesen ist!

G. Linsmayer