Projektpräsentation der 9. Klassen - 2017/18

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 Elternbrief/Termine
 Gesprächsprotokoll  Informationsvortrag  Meldezettel Projektmappe

 

Hier findet Ihr die Bewertungsbögen zum Download:

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 Bewertungsbogen Vortrag 

(Leitfach)

 Bewertungsbogen Vortrag 

(Sprachfach)

 Bewertungsbogen

Projektmappe

 

Hier findet Ihr alle wichtigen Dokumente für eure Projektmappe zum Download.

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Einschätzung

Teamarbeit 

Projekttagebuch 

Selbst/Fremdeinschätzung

Team 

Selbsteinschätzung 

Zielvereinbarung

Gruppe

Demenz - Lernen fürs Leben

Lernen fürs Leben: Aktivitäten zum Thema Demenz und Behinderung


Ausgehend von einem fächerübergreifenden Projekt im Bereich Demenz im Schuljahr 2012/2013 entstand die Idee, auch weiterhin mit Jugendlichen an diesem gesellschaftlich wichtigen Thema zu arbeiten.
Seither gibt es verschiedene Wege der Wissensvermittlung:


1. Projekttag Demenz
Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Realschule nehmen 1 x jährlich an einem Info-Tag zum Thema Demenz im Mehrgenerationenhaus teil. Das Besondere daran: Auszubildende zur Gesundheits- und Krankenpflege bereiten diesen vor und führen durch den Tag.
Dass Demenz durchaus auch Jugendliche etwas angeht, schildern die Auszubildenden zur Gesundheits- und Krankenpflege am kbo Taufkirchen (Vils) und Schulleiter Günter Feichtbauer sehr anschaulich und vielseitig. Immer mehr Menschen sind von einer Demenz betroffen und es ist wichtig als Nachbar oder Enkel zu wissen, wie man damit umgehen kann.
Die Schülerinnen und Schüler wollen immer auch einiges zur Pflege-Ausbildung wissen und wie die Azubis mit schwierigen Situationen klar kommen. Hier verheimlichen die angehenden Gesundheits-und Krankenpflegerinnen nicht, dass der Beruf durchaus anspruchsvoll und auch anstrengend ist. Zu wissen und zu spüren wie sinnstiftend die eigene Arbeit ist, wie schön es ist, positive Rückmeldung von den Patienten und Angehörigen zu bekommen, bedeute ihnen jedoch viel.
Die Idee des Infotags entstammt der Taufkirchener „Lokalen Allianz für Menschen mit Demenz“. Dort vernetzen sich Akteure aus dem Bereich Alter und Pflege mit dem Ziel, das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen zu verbessern und zum Thema Demenz zu informieren und zu sensibilisieren.

 

2. Wahlfach „Soziales Lernen" (mit Katharina Gaigl)

Wir setzen uns praktisch und theoretisch mit dem Thema Demenz und Behinderung auseinander. Das Wahlfach ist folgendermaßen aufgebaut:
2.1 Begegnungen mit „Betroffenen“
Einmal monatlich hat jede Schülerin und jeder Schüler einen Einsatz in einer sozialen Einrichtung, um Demenzbetroffene oder Menschen mit einer Behinderung zu treffen. Zu Schuljahresbeginn entscheidet sich jeder Teilnehmer für einen Einsatzort. Unsere Kooperationspartner sind: Marienstift Dorfen, kbo Isar-Amper-Klinikum Taufkirchen (Vils), Caritas Mehrgenerationenhaus, Senioren Service-Zentrum Pichlmayer, BRK Altenheim Velden, Lebensgemeinschaft Höhenberg, Wohngemeinschaft am Giglberg und Aloisium Hohenpolding.
Diese Treffen sind besonders einprägsam. Im direkten Kontakt mit Menschen mit Demenz oder einer Behinderung und dem Betreuungsteam erlebt man Dinge anders als wenn wir nur darüber sprechen.
2.2 Theorie und Demenz- und Behindertenfreundlichkeits-Check
Bei den monatlichen Treffen wird theoretisches Wissen über Demenz erarbeitet: Was ist Demenz überhaupt? Welche Formen gibt es? Was muss ich bei der Kommunikation mit Demenzbetroffenen beachten? Um das theoretische Wissen über das Erscheinungsbild Demenz zu veranschaulichen, machen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen Selbsterfahrungsübungen: Wie fühlt es sich an, Hilfe zu brauchen? Wie fühlt es sich an, Essen einzugeben oder eingegeben zu bekommen? Zudem werden die Zusammentreffen mit Menschen mit Demenz oder mit Behinderung reflektiert und praktische Tipps für den Umgang mit ihnen gegeben.
Demenz- und Behindertenfreundlichkeits-Check
Wie demenz- und behindertenfreundlich ist eigentlich Taufkirchen? Um dies zu erforschen, begeben sich die Teilnehmerinnen des Wahlfachs auf die Reise und prüfen, ausgestattet mit Rollatoren und Rollstühlen, Straßen und Gehwege, Parks, Geschäfte, Gemeindebusse, Waldbad, Behörden und Institutionen etc.
Wie die Welt auf einen wirkt, wenn man im Rollstuhl sitzt und auf welche Hürden man dabei stößt, am eigenen Leib zu erfahren, wie schwierig es ist, auf Kopfsteinpflaster zu fahren, wie wohltuend es ist, Ruhebänke zu finden - das alles sind Erfahrungen, die sich einprägen. Außerdem werden Passanten und Angestellte verschiedener Kaufhäuser, Behörden und Einrichtungen zu ihrem Wissen über und ihre Erfahrungen mit dem Thema Demenz- und Behindertenfreundlichkeit befragt.
Die Ergebnisse der Überprüfung sowie Verbesserungsvorschläge wurden dem Bürgermeister, den Gemeinderäten und den „überprüften“ Einrichtungen vorgestellt. Für dieses besondere Engagement ernten wir große Anerkennung und spüren: Es ist nicht egal, ob wir uns engagieren oder nicht. Unsere Arbeit, unser Wirken, wird gebraucht und landet nicht in der Schublade.


Im Jahr 2015 bekamen das Caritas Mehrgenerationenhaus, unsere Realschule und weitere Kooperationspartner für die vielfältigen Bemühungen zum Thema Demenz den 2. Platz beim Bayerischen Demenzpreis des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

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Schulsanitäter

Seit dem Schuljahr 2012 hat die Realschule Taufkirchen ein Schulsanitätsteam, das sich unter der Leitung von Herrn Eser jeden zweiten Mittwochnachmittag im Rahmen des Wahlunterrichts trifft, um im Notfall gerüstet zu sein. In einem 16-stündigen Erste-Hilfe-Kurs lernen die Schülerinnen und Schüler wie man Puls und Blutdruck misst, Wunden verbindet, Verletzungen kühlt und die Patienten richtig versorgt. Da in diesem Jahr der Andrang auf einen Platz im Wahlfach „Schulsanitäter“ sehr groß war, konnte das Team durch die Unterstützung von Frau Doblinger und Frau Ruhland auf etwa 40 Schüler/innen vergrößert werden.
Selbstverständlich werden die Schulsanis bei diversen Schulveranstaltungen wie z.B. Volleyballturnier, Bundesjugendspiele, Frühlingsfest usw. in Kleingruppen (3-4 Personen) eingesetzt und bei Schulunfällen zur Ersten Hilfe hinzugezogen.

Text/Foto: Karla Holländer

 

Das Schulsanitätsteam aus dem Schuljahr 2015/16

Schulsanis16klein 

eTwinning - Internationales Projekt „Me and my life“

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Die Realschule Taufkirchen/Vils ist Teilnehmer an einem internationalen Schulprojekt. Das Projekt wird in englischer Sprache mit der Klasse 5f durchgeführt und trägt den Titel „Me and my life“.

Hierbei tauscht sich die Klasse mit Schülern aus einer türkischen Schule aus. Den Kindern soll gezeigt werden, wie wir leben, was wir mögen und wie wir Feste feiern. Im Gegenzug werden wir Einblicke in die Sitten und Gebräuche des Partnerlandes erhalten. Zudem können die Kinder im Verlauf der Projektarbeit ihre Sprachkenntnisse vertiefen und ihre Medienkompetenz erweitern. Die Kommunikation findet über ein sicheres Internetportal der Europäischen Kommission statt.

Anja Schwaneberg-Jinks

Schulverpflegung - Powerfood vom Nachbarn

Elternbrief zum Coachingprojekt

Die Staatliche Realschule Taufkirchen wurde für das „Coaching-Projekt Schulverpflegung 2014/15“ der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Bayern ausgewählt. Mit diesem Vorhaben unterstützt ein Schulverpflegungs-Coach Schulen während eines Schuljahres, die ihre Pausenverpflegung gesünder, schmackhafter, akzeptierter oder wirtschaftlicher gestalten möchten. Der speziell für dieses Projekt von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Bayern geschulte Schulverpflegungs-Coach Frau Hepting begleitet und berät die Realschule, erarbeitet gemeinsam mit der Schulfamilie ein individuelles Lösungskonzept und koordiniert dessen Umsetzung.

Um gebührend in das Coaching-Jahr zu starten, entschied sich die Schulfamilie für einen Aktionstag im Rahmen des Projektes „Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit“ des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

Warum in die Ferne schweifen…? Power-Food vom Nachbarn“ – Unter diesem Motto stand deswegen am Mittwoch die Pausenverpflegung an der Realschule Taufkirchen. Gemeinsam mit dem Betreiber des Pausenverkaufes Herrn Maier und der integrativen Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Höhenberger Biokiste wurde der Fokus noch mehr auf frische, schmackhafte und nachhaltig produzierte Backwaren sowie Obst- und Gemüseprodukte gelegt. Auf Anregung des Schulverpflegung-Coaches konnten die Schülerinnen und Schüler „ihre“ im letzten Jahr selbst kreierte „RST-Semmel“ in drei Varianten, darunter einer vegetarischen, zum attraktiven Sonderpreis erstehen. Schülerinnen und Schüler des Wahlfaches „Catering“ bereiteten unter Anleitung von Frau Hofbauer köstliche und optisch ansprechende Gemüsestäbchen mit Kräuterquark sowie knackige Obstspieße zu. Durch das wohlwollende Engagement des Fördervereins der Realschule konnten diese Speisen für die Schulfamilie kostenlos angeboten werden.

Sowohl die hohen Verkaufszahlen der „RST-Semmel“ als auch die begeisterten Rückmeldungen bestärken die Realschule Taufkirchen in ihren Vorhaben, bei der Pausenverpflegung weiterhin auf attraktive, nachhaltig produzierte Lebensmittel aus unserer Region zu setzen.

Andrea Weighardt